Satzung der Eisenbahnfreunde Grauerort e.V.

Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 29. März 2006 in Grauerort


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

1. Der Verein führt den Namen Eisenbahnfreunde Grauerort e.V.

2. Er hat seinen Sitz in Grauerort und soll im Vereinsregister eingetragen werden.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins

 

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne   

    des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist

    selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2. Zweck des Vereins ist die Förderung kultureller Zwecke, insbesondere die Förderung

    der Pflege und Erhaltung von Kulturwerten.

3. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch den Erhalt und den Betrieb von  

    historischen Feldbahnen. Der Betrieb erfolgt in der Festung Grauerort.

    Die Geschichte der Feldbahnen wird in einem Museum ebenso in der Festung

    Grauerort dokumentiert.

 

§ 3 Steuerbegünstigung

 

1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

    Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendung aus

    Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das

    Vereinsvermögen.

    Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind

    oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

1. Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Ziele

    des Vereins unterstützen.

2. Die Mitgliedschaft wird erwoben durch Beitrittserklärung.

3. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem

    Vorstand und ist mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres

    möglich.

4. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden,

    wenn es den Vereinszielen zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber

    dem Verein nicht nachkommt.

    Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen. Diese

    entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und

    anzuhören.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitgliederversammlung erlässt eine Beitragsordnung, die die Höhe der jährlich            

    zu zahlende Beiträge regelt.

 

§ 6 Organe des Vereins

 

            Die Organe des Vereins sind:

            a. Mitgliederversammlung

            b. Vorstand

            c. Kassenprüfer

 

§ 7 Mitgliederversammlung

 

1. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung. Sie wird in der Regel vom

    Vorstandsvorsitzenden geleitet.

2. Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf

    und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung.

    Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

            a. Wahl und Abwahl des Vorstandes

            b. Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit

            c. Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und                             

                Investitionsplans

            d. Beschlussfassung über den Jahresabschluss

            e. Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes

            f. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes

            g. Erlass der Beitragsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist

            h. Erlass einer Geschäftsordnung für den Vorstand

             i. Beschlussfassung über die Übernahme neuer Aufgaben oder den

                Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins

             j. Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung

                           des Vereins

3. Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden unter Angabe der

    vorläufigen Tagesordnung mindestens zwei Wochen vorher schriftlich eingeladen.

    Sie tagt so oft es erforderlich ist, in der Regel einmal im Jahr.

4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens 25%

    Der Mitglieder sie unter Angabe von Gründen verlangen. Sie muss längstens fünf Wochen nach Eingang des Antrages auf schriftliche Berufung tagen.

5. Über die Beschlüsse und, soweit zum Verständnis über deren Zustandekommen

    erforderlich, auch über den wesentlichen Verlauf der Verhandlung, ist eine

    Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Versammlungsleiter und dem Protokoll-

    führer unterschrieben.

 

§ 8 Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzendem, dem stellvertretenden Vorsitzenden,  

    dem Schatzmeister und dem Schriftführer. Sie bilden den Vorstand im Sinne von

    § 26 BGB. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

2. Zur rechtsverbindlichen Vertretung genügt die gemeinsame Zeichnung durch den

    Vorsitzenden mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.

3. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre. Sie bleiben bis zur

    Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.

4. Der Vorstand soll in der Regel 4 mal jährlich tagen.

5. Die Beschlüsse sind schriftlich zu protokollieren und von dem

    Vorstandsvorsitzenden zu unterzeichnen.

 

 

§ 9 Satzungsänderungen und Auflösungen

 

1. Über Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung                           entscheidet die Mitgliederversammlung. Vorschläge zu Satzungsänderungen,                                    Zweckänderungen und zur Auflösung sind den stimmberechtigten Mitgliedern

    bis spätestens einen Monat vor der Mitgliederversammlung zuzuleiten. Für die                   Beschlussfassung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden

    Stimmberechtigten erforderlich.

2. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Register-

    behörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand

    umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitglieder-

    versammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der nächsten Einladung zur                        Mitgliederversammlung mitzuteilen.

3. Bei Auflösung des Vereins oder beim Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des
    Vereins an die Stadt Stade, und zwar mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und
    Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 zu verwenden.